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23. Jan. 2011, 14:20 von Jürgen Rüsel
Nachdem das Fest im letzten Jahr unter einem deutlichen Besucherrückgang auf Grund von Schnee und Eisglätte litt, so war das diesjährige Winterfest doch wieder recht gut besucht. Etwa 130 Aktive, Partnerinnen, Nachbarn und Gäste, darunter neben der aktuellen Throngesellschaft auch die vollzählig erschiene ehemalige Throngesellschaft um König Hennes und Königin Mieke, feierten im Kolpinghaus das traditionelle Winterfest des Schützenvereins “Hinter den Drei Brücken“ und machten damit deutlich, dass das Fest auch weiterhin eine Zukunft hat.
Wie immer begann das Fest mit dem Einmarsch des amtierenden Königspaares, König Christian und Königin Marion sowie der Throngesellschaft, die von der auch in diesem Jahr erneut zahlenmäßig überaus stark vertretenen Ehrengarde in den Festsaal eskortiert wurden. Nach der Begrüßung durch Präsident Helmut Schöning eröffnete das Königspaar mit einen Walzer den Tanz. DJ Möhre (Sascha Möhring) schaffte auch dieses Jahr erneut, die Anwesenden zum Tanzen zu animieren.
Nach dem Verkauf der Lose für die Tombola, für die der Vergnügunsausschuss auch in diesem Jahr erneut über 450 attraktive Preise in der Warendorfer Geschäftswelt hat organisieren können und einer ersten Tanzeinlage des WaKaGe-Ballets überbrückte man die Zeit bis zum Erscheinen des Prinzen Christian I. mit Tanz, Gesprächen in gemütlicher Runde und dem einen oder anderen Getränk.
Gegen 22.45 Uhr traf Prinz Christian mit großem Geolge ein und übernahm für etwa eine ¾ Stunde das Regiment im Saal. Hofsänger Frank Hülsbusch und auch das Große WaKaGe-Ballet begeisterten die Schützinnen und Schützen, so dass sie jeweils erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen wurden.
Prinz Christian I. stellte in seiner Ansprache die Verbundenheit mit dem Warendorfer Norden(in dem er seit er im Baugebiet an der Sassenberger Straße gebaut hat auch lebt) heraus und freute sich erklärtermaßen darauf den Anwesenden ein 3-faches “Horrido” entgegen schmettern zu dürfen
(“Das habe ich schon immer mal machen wollen”).
Nicht zuletzt durch dieses Bekenntnis verbesserte sich die ohnehin schon gute Stimmung noch zusätzlich. Markus Hinnüber als Präsident der WaKaGe und Bewohner des Warendorfer Nordens ereilte der “Fauxpas des Abend” wähnte er sich offenbar doch auf einer Veranstaltung der Bürgerschützen, was die entsprechenden Reaktionen zur Folge hatte. Kaum hatte er diesen “Bock geschossen” äußerte er glaubhaft sein Bedauern und belegte durch einen kurzen Exkurs durch die 90-jährige Geschichte der Dreibrückenschützen sein profundes Wissen über unseren Schützenverein.
Außerdem versicherte er dem frisch neben König Christian mit dem Prinzenorden ausgezeichneten “Chef” des Vergnügungsausschusses Ludger Schalkamp, dass er für die Tombola im nächsten Jahr “etwas Größeres” zur Verfügung stellen werde. Spätestens jetzt war ihm sein Ausrutscher verziehen. In seiner kurzen Ansprache hob auch er die Verbundenheit der beiden Vereine hervor. Wie fast in jedem Jahr hatte es sich “Schobbel” Bröskamp es sich nicht nehmen lassen, als ehemaliger Prinz und Schützenkönig des Vereins aufzumarschieren. Mit Günter “Diddi” Büscher hat der amtierende Offizierskönig der Dreibrückenschützen das Amt des Zeremonienmeisters in der WaKaGe inne.
Bevor Prinz Christian I. und die WaKaGe die Bühne verließen, hatten sich Ulli Hinney und Vereins-Vize Jürgen Rüsel noch eine kleine Programmänderung vorbehalten. Prinz Christian I. und König Christian mussten beim guten alten “Stadt-Land-Fluss-Spiel” ihr Wissen und ihre Reaktionsschnelligkeit unter Beweis stellen. Beide machten ihre Sache recht souverän, so dass es zu einem knappen 5 : 4 Sieg von König Christian Gövert kam, der insbesondere von der Ehregarde mit dem Ruf “Es gibt nur einen Christian Gövert” gefeiert wurde.
Nachdem man wieder unter sich war, wobei sich die WaKaGe wie üblich unter die Feiernden mischte und Bekanntschaften und Geselligkeit wurde, nahm Präsident Helmut Schöning unter der aktiven Mithilfe von Königin Marion die Verlosung der Hauptpreise der Tombola(Fahrrad, Flachbildschirm, Fresskorb, Tankgutschin und ein Essen für 2 Personen im Restaurant Kolpinghaus) vor. Das Fahrrad als Hauptpreis ging dabei an König Christian, der sein Glück kaum fassen konnte und unter dem Jubel der Schützen die schon traditionelle Ehrenrund durch den Saal absolvierte.
Noch lange wurde anschließend gefeiert, geklönt und getanzt.